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Zu wenig Papier zur Durchsetzung der Impfpflicht

Krankenkassen sehen Schwierigkeiten bei der Impfpflicht. Zu wenig Papier zur Durchsetzung der Impfpflicht.

Einer der Gründe, warum gesetzliche Krankenkassen eine Impfpflicht in Deutschland nicht durchsetzen können wollen, sei der aktuelle Papiermangel in Europa. Ob wir jemals wieder mehr Papier haben werden, entscheidet auch der Grad an Digitalisierung unserer Gesellschaft. Der ist gerade im Deutschen Gesundheitswesen nicht sehr ausgeprägt.

Der GKV-Spitzenverband verweist auf die benötigten 120 Millionen Einzelschreiben an Versicherte, die auf dem Postweg zugestellt werden müssten. So geht es aus den Gesetzesvorlagen hervor, über die aktuell beraten wird. Es werden noch weitere Gründe angegeben, wahrscheinlich auch um sich der Zuständigkeit zur Durchsetzung einer Impfpflicht zu entziehen.

Rund 64 Millionen Versicherte haben sich bereits impfen lassen und müssten zur Impfpflicht trotzdem angeschrieben werden. Denn tatsächlich wurde nicht zentral erfasst („Impfregister“), wer der Impfpflicht bereits zuvor gekommen ist. Der Spiegel schreibt: „Den Stellungnahmen zufolge ist die vorgesehene Frist für das Anschreiben bis zum 15. Mai »organisatorisch nicht zu erfüllen«. Demnach würde allein die notwendige europäische Ausschreibung der Druckaufträge »den zeitlichen Rahmen sprengen«.

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betablogr

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Die Anwesenheit des Internets als exogene Quelle für Veränderung und Wandel lässt die Gesundheitsbranche bedrohlich, unangenehm und teils überfordert aus der Stresstoleranz kippen. Deshalb findet man Frank Stratmann im Netz unter dem Pseudonym betablogr.

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