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Pflege und Rente mit 70

Auch die Pflege müsste bis 70 arbeiten, heißt es. Verdi ist dagegen. Ein Irrtum ist offenkundig. Wir denken falsch beim Umdenken.

Vielleicht liegt es am Sommerloch, vielleicht aber auch, dass die Einsicht einkehrt, dass unser Rentensystem keine Zukunft hat. Derzeit nutzen Verbände und Gewerkschaften die parlamentarische Sommerpause und die urlaubsnegierende Gewöhnung an den Krieg wechselseitig für oder gegen ein mögliches Renteneintrittsalter mit 70 auszusprechen.

Der öffentliche Diskurs verweist dabei auf den Fachkräftemangel einerseits und die damit verbundenen, körperlichen Zumutungen andererseits. Was man so hört, werden vor allem anstrengende Berufe vorgeschickt, um einer Verschiebung der Rente auf 70 zu widersprechen. Auch wenn es sich so anfühlt. Die Zahl 70 sagt noch gar nichts aus.

Trotzdem betrifft das auch Pflegekräfte. Deshalb baut die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) vor:

Die Lebenserwartung der Menschen steigt. Gleichzeitig verbessern sich aber nicht automatisch die körperlichen und psychischen Voraussetzungen für ein längeres Arbeitsleben. Wer ein Leben lang körperlich hart gearbeitet hat, kann häufig nicht bis 65 oder 67 weiterarbeiten.

Wer aber sagt, dass in einer Sinngesellschaft jeder bis zum Renteneintrittsalter in seinem Beruf in der heutigen Tätigkeit schuften muss? Klar ist, dass die Zahlen gegen ein »weiter so« sprechen. Das Rentensystem muss umgebaut werden und nicht nur finanziell. Wir müssen als Gesellschaft neu verhandeln, wie sich Menschen mit Erwerbstätigkeit in einem einzelnen Leben individuell persönlich weiterentwickeln können, um einerseits ihren Beitrag hinsichtlich der finanziellen Grundlage des Systems beizusteuern; andererseits, um sich selbst aus der Logik dieser Einbahnstraße zu nehmen.

Die Diskussionen, um das Renteneintrittsalter an einem Zeitpunkt festzumachen, verzerren, worüber wir eigentlich nachdenken müssten. Wie lassen sich Fachkräfte (in der Pflege) zwischen 65 und 70 Jahren einsetzen, damit dem System gedient bleibt und nicht ewig die langweiligen Diskussionen geführt werden müssen? Jemand in der Pflege, der mit 68 nicht selten mehr als 40 Berufsjahre vorzuweisen hat, muss adäquat eingesetzt werden und das zielt nicht auf eine politische Kenngröße im Rahmen der Finanzierung, sondern auf Arbeitsbedingungen und Arbeitskultur.

Der Irrtum liegt also in der Art, wie wir darüber sprechen. Das Renteneintrittsalter mit 70 ist eine Kenngröße und betrifft nicht automatisch Menschen mit 56, die ihre heutige Tätigkeit und Auslastung in die Zukunft verlängern. Es geht darum, Systeme neu zu bewerten, in denen Arbeit gelingt und Erwerbsarbeit einem sich anpassenden Zweck zuzuführen.

Was man gut kennt. Neben der Tätigkeit im Beruf, die man als Fachkraft gut einschätzen kann, gehört auch der Glaubenssatz, vom aktuell attestierten Renteneintrittsalter nicht abzuweichen. Deshalb wird alles, was sich ändern soll, als unrealistisch abgetan. Dabei wird es anders werden. Ganz bestimmt. Entweder unter Gestaltung oder unter Zwang.

Lust, darüber zu sprechen?

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