EN DE

Fallbeispiel zum positiven Umgang mit dem Digitalen entlang einer Schlechtwetterfront

Mit diesem Text biete ich entlang des Phänomens, Bilder im Netz zu teilen, Einblicke in meine Art des Umgangs mit dem Digitalen. Den Wunsch nach subjektiver Ästhetik meiner Emotion habe ich hoffentlich nicht überspannt.

Mit diesem Text biete ich entlang des Phänomens, private Bilder ins Netz zu stellen, Einblicke in meine Art des Umgangs mit dem Digitalen. Ausgangspunkt meiner Überlegungen ist die Repräsentation unserer Emotionen mithilfe von Technologie in Foto und Social Media.

Im ersten Teil gehe ich zunächst auf meine Haltung zum Digitalen ein. Ich stelle das hier für den Teil der hier geteilten Überlegungen zur Diskussion und freue mich, wenn das im Rahmen der persönlichen Auseinandersetzung Orientierung bietet. Im zweiten Teil dieses längeren Textes nutze ich ein Ereignis, um meine Haltung entlang der sich einstellenden Emotionen bei Betrachtung eines analogen Gegenstands digital zu veranschaulichen.

Wir als Bewusstseinshaber sind affektiv betroffen, und zwar häufig. Immer häufiger spielt dabei das Digitale eine ergänzende Rolle. Das Beispiel unten dreht sich um das subjektive Betroffensein entlang einer Schlechtwetterfront, die nicht nur zu der Erkenntnis führte: Seit gestern Abend ist Herbst. Beim späteren Betrachten des Bildes, das ich zu dieser Gelegenheit mit dem Smartphone machte, fiel mir auf, dass die Ablichtung gar nicht meine Emotion der Situation wiedergeben wollte. Also drehte und schraubte ich ein wenig am digitalen Abzug, bis ich endlich zufrieden war. Das Bild ziert nun diesen Beitrag und weiter unten gibt es die Möglichkeit, Original und Bearbeitungen zu vergleichen.

Affektives Betroffensein findet statt, wenn jemand von etwas heimgesucht wird, wenn ihm etwas nahe geht, sodass er davon getroffen, berührt, gepackt wird.

(Schmitz, 2019)

Meine Beziehung zum Digitalen

Digitalität heißt für mich Haltung und sie ist eine Tugend, mit dem stetigen Vermögen, das mit der Digitalisierung hereinbrechende Neue sorgfältig zu reflektieren. Ich werde in diesem Blog deshalb künftig auch die Gedanken besprechen, die nicht allein über die ständig drohende Entfremdung durch das Digitale berichten. Es geht mir darum, ein Streben nach digitaler Intelligenz im Gesundheitsgeschehen als gegeben zu etablieren. Das Digitale geht nicht weg und lebensnahe Beispiele ergänzen wertvoll die professionelle Auseinandersetzung mit sich verändernden Gesundheitsmärkten.

Das Digitale provoziert uns zunehmend und die Gesellschaft sucht händeringend nach Verantwortlichen. Auf Arte heißt es dann, Instagram ist ein toxisches Netzwerk und ganz sicher darf man ganz viel an dem, was Instagram derzeit ist, kritisieren. Übrigens, auch jede andere Plattform, deren Ziel es ist, unsere Zeit in Anspruch zu nehmen, um unsere Kaufbereitschaft für Begehrnisse zu steigern und dabei menschliche Eigenschaften wie Schwäche und Beeinflussbarkeit ausbeuten.

Mein Einruck jedoch ist der, dass wir uns dem Digitalen nicht mehr entziehen können, egal, wie laut wir nach Verantwortlichen rufen. Es geht stets darum, einen selbst und vor allem bewussten Umgang mit dem Digitalen zu reflektieren. Das Dilemma, in dem wir stecken, entsteht durch die Tatsache, dass sich in rund 20 Jahren alles geändert hat, was wir an üblichen Gesetzmäßigkeiten kannten. Vor allem im Umgang mit Informationsfluten. Es betrifft alle Menschen.

Meine Sinnfelder sind diesbezüglich das Entstehen der Gesundheitsgesellschaft, darin reüssierende Gesundheitsbeziehungen und eine Gesundheitskompetenz, die das Digitale mit berücksichtigt.

Als Experte für langfristiges Denken gilt diesbezüglich mein Rat all denen, die zuerst machen wollen (first) und empfehlen, das Bedenken an zweiter Stelle stellen (second), früher mit dem Denken anzufangen. Viel zu häufig erleben wir, dass unüberlegte Handlungen zu extremen Verzögerungen von Projekten führen. Wir sind vom Digitalen umgeben und das Digitale ist kein Werkzeug. Wir dürfen uns da keiner Illusion hingeben. Auch der Buchdruck war nicht ausschließlich Werkzeug, wie es anfangs empfunden wurde. Das Digitale ist kulturell prägend und hegemonial.

Sich im Digitalen zu bewegen, birgt den Skandal der Entgrenzung. Vielleicht geht deshalb nachweislich eine Menge Faszination von digitalen Szenarien aus. Hartmut Rosa benennt das mit unserem Streben nach Weltreichweite. Geld kennen wir als ein zweckmäßiges Mittel. Es steht allerdings vielen nur limitiert zur Verfügung. Das Digitale mit seinen vielfältigen Möglichkeiten für Exkursionen scheint hier auszuhelfen. Doch das Digitale als Konsumgut schafft es leider auch, Resonanzachsen verstummen zu lassen, weil sich sein Nutzen zu schnell verbraucht. Später schleicht sich (hoffentlich) dann ein Gefühl ein, das Unverfügbare ist im Digitalen auch nicht zu finden. Immer dann, wenn wir unserer Timeline scrollen und uns affektiv betroffen: »Was soll das eigentlich?«

Die dann erlebte Entfremdung ist für mich eine Folge des mangelnden Bedenkens, was wir da genau mit uns passiert. Gerade zu Fragen der Gesundheitskultur wird uns das noch lange und intensiv beschäftigen. Sehr wahrscheinlich den Rest meines Lebens.

Es ist billig, sich auf Instagram zu verlieren. Social Media sind mehr als ein Werkzeug, das wir nutzen, um uns zu vernetzen. Denn gleichzeitig ist es ein Ort des Rückzugs. Obwohl umgeben von Menschen und Einflüssen, kann es problematisch werden, wenn wir uns mithilfe exogen medialen Einflüssen in die persönliche Isolation zurückziehen und dieses Verhalten konditionieren. Anfangs dient uns das der Abgrenzung. In bestimmten Momenten kann das wirksam sein. Immer häufiger verlieren sich Menschen jedoch darin. Das gefährliche Potenzial muss betont werden, wenn man versucht, die positiven Eigenschaften der heutigen Möglichkeiten herauszuarbeiten. Das will ich in der Folge an der Erfahrung mit der oben erwähnten Schlechtwetterfront tun.

Als Neurealist weiß ich, dass das Digitale uns meistens in die Fiktion entführt und es doch zu leisten vermag, unsere Realität zu erweitern. Ich unterscheide klar zwischen dem Realen und der Realität, wie sie sich mir individuell zeigt. Deshalb engagiere ich mich auch eher als Prosument meiner eigenen Wirklichkeiten. Natürlich erreichen mich auch Erfahrungen, die andere medial teilen und die ich dann konsumiere. Im Mittelpunkt steht aber, mir selbst mitzuteilen, wenn ich etwas entdeckt habe, von dem ich glaube, dass auch andere davon profitieren. Subjektiv Wichtiges, das früher einfach bei uns selbst blieb und jetzt geteilt wird, mag die Welt bereits vermüllen. Ich glaube allerdings an die Möglichkeiten des Digitalen, wenn wir das »Vernetzten« besser verstehen und den massenmedialen Reflexen einer Bewertung widerstehen.

Der Unterschied zwischen Realem und der Realität

An das Reale reicht mein Denken sehr wahrscheinlich niemals heran. Als vernunftbegabtes Wesen weiß ich, dass ich mir selbst meine Wirklichkeit repräsentiere. Mein Bewusstsein rekonstruiert das Reale, so gut es eben kann. Mein Geist schafft es aber nicht, das wahre Ganze zu erfassen. Was sich mir zeigt und was ich reflektieren kann, nenne ich Realität. In diese Realität dringt das Digitale seit jeher ein. Insgesamt schon seit mehr als Dreiviertel meiner gesamten Lebenszeit. Ich versuche, mich mit dem Digitalen zu arrangieren. Ein Privileg. Denn viele Erwachsene wurde schon ins Digitale hineingeboren.

Den reduzierten Teil meiner Realität im Vergleich zum Realen, nenne ich Irrtum oder auch Abschattung. Es darf entdeckt und beleuchtet werden. Bisweilen suche ich aktiv danach. Das Reale werde ich also nie ganz begreifen. Damit habe ich Frieden geschlossen.

Irrtümer aufzudecken bedeutet, denkend zu arbeiten. Nur das lässt erkennen. Dazu gehört, Licht in die Abschattungen zu werfen und zunächst einmal die eigenen Irrtümer zu finden. Das schafft man nur, wenn man die eigene Position und Haltung zu den Dingen regelmäßig prüft und bei Bedarf verändert. Damit ist nicht gemeint, weniger meinungsstabil durchs Leben zu taumeln. Es geht darum, reflektiert neue Perspektiven einzunehmen und die Haltung an einer neuen Position zu festigen. Vielleicht ist es auch nötig, mir fremde Positionen einzunehmen, um einen Gegenstand neu zu verstehen. Nehmen wir als Beispiel eine Kaffeetasse, die sich uns schon häufig gezeigt hat. Obwohl wir den Henkel aus einer bestimmten Perspektive nicht sehen können, wissen wir doch, dass er da sein muss. Wenn wir selbst die Kaffeetasse nicht drehen können, berichtet uns vielleicht ein Anderer von gegenüber, dass es einen Henkel gibt. Wenn jemand also ein Problem mit einer Sache hat, ich aber nicht, lässt sich das so besser verstehen und anerkennen, um dann damit zu arbeiten. Darauf bin ich aus und das macht mit stets neugierig.

Meine Neugierde stille ich im Austausch und im Dialog mit anderen. Deshalb liebe ich den Diskurs und Gegenstand dabei sind zumeist Überlegungen zu sich verändernden Gesundheitsmärkten.

So akzeptiere ich leichter die Realität der Anderen. Auch der andere Geist rekonstruiert seine eigene Realität und lebt dann im Lichte der Vorstellung darüber, wer er ist. Wie bei mir herrschen beim Anderen ebenso Irrtümer und Abschattungen und Emmanuel Levinas behält recht, wenn er sagt: »Einem Menschen begegnen, heißt von einem Rätsel wachgehalten zu werden.« Zu diesem Rätsel gehören die Irrtümer und Abschattungen, aber auch Erkenntnisse, die andere mit uns teilen. Auch ich bin ein Anderer. Das wusste schon Arthur Rimbaud mit einem für mein Leben wichtig gewordenes Zitat auszudrücken, das er aus der Entfremdung heraus formulierte.

Denn ich ist ein Anderer. Was kann das Blech dazu, wenn es als Trompete erwacht?

Arthur Rimbaud

Ich kann also aktiv daran mitwirken, dass meine Realität, zu der auch das Digitale gehört, von möglichst wenig Abschattung und Irrtümern betroffen ist. Das bedarf Zeit. Deshalb noch einmal der Rat von oben, mit langfristigem Denken möglichst früh zu beginnen. Das nenne ich dann aktive Auseinandersetzung mit dem Gegenstand, auf den sich mein Denken intentional richtet. Ein anderes Wort dafür wäre Arbeit.

Schlechtwetterfront zieht auf

Gestern Abend war dann also ganz plötzlich Herbst. Womöglich erleben wir auch im September noch wärmere Tage. Mit dem von Westen hereinbrechenden Regen bei Temperaturen deutlich unter 20 Grad, waren wir uns auf unserem Beobachtungsposten allerdings schnell einig. Es ist Herbst. Eine neue Realität, die sich uns nach dem trockenen Sommer bot. Deshalb erzeugte der aufziehende Regen sogar Vorfreude.

Da kam also diese dunkle Wand auf uns zu und später zu Hause habe ich mithilfe von Adobe Lightroom am Antlitz der Wolkenwand gebastelt. Dazu kommen wir gleich.

Zunächst möchte ich noch einmal erinnern, dass wenn das Wetter da ist, es meistens nicht mehr so spektakulär aussieht, wie zu dem Zeitpunkt, als es noch mit sicherem Abstand auf uns zukam und wir es erwarteten. Was uns dann alarmiert ist die Tatsache, dass eine gewisse Wahrscheinlichkeit herrscht, dass extreme Wetterereignisse uns erreichen und unser Leben gefährden können. Ich vermute, das hat sich über Tausende von Generationen in uns eingelassen.

Tief in uns entsteht eine Art Faszination gegenüber dem, was da auf uns zurollt. Eine solche Wetterfront repräsentiert in uns wohl auch eine existenzielle Angst. Wir wissen heute, dass uns eigentlich nichts passieren kann. Generationen ohne Wettervorhersage und Regenradar boten sich da noch andere Herausforderungen. Während wir die Heizung in unserem Auto hochdrehten und gelassen nach Hause fuhren, hätte ein Feldarbeiter nach Unterschlupf suchen und ein Pilger um Obdach bitten müssen.

Das Bild von der Wetterfront

Sich ein Bild zu machen, war früher eine reine Gedankenarbeit. Heute nutzen wir fast schon reflexartig das Smartphone, um eine Situation einzufrieren. Auf Beobachter ohne Smartphone und ohne diesen Reflex, ein sich bietendes Bild festzuhalten, wirkt dieses Verhalten häufig irritierend, wie das folgende Mem eindrucksvoll belegt.

Bedenke stets, dass hinter Bildern vom Essen der Anderen in Social Media ein Freund sitzt, der wartet, bis er endlich anfangen darf.

Auf die gastrophilosophischen Aspekte möchte ich heute aber nicht eingehen.

Wichtig ist es zu verstehen, dass technische Möglichkeiten es uns heute erlauben, Emotionen während einer Erfahrung nachträglich auf ein Bild in unseren Smartphones zu übertragen. Was früher Künstlern in Dunkelräumen vorbehalten war, gelingt heute auf Knopfdruck unter einer Sekunde. Vielleicht mithilfe eines Filter. Mit etwas fotografischem Grundwissen und feineren Einstellungsmöglichkeiten und in Arbeitsteilung mit Bearbeitungsprogrammen ist noch mehr möglich. Die Ergebnisse können dann als Preset verlässlich und fast schon industriell auf noch spätere Bilder angewendet werden.

So werden aus digitalen Abzügen erlebter Situationen nicht nur Fotos mit Erinnerungsfunktion, sondern eine Repräsentationsfläche unserer Stimmungen.

Frank Stratmann

Wer den emotionalen Geisteszustand aus dem Gewahrsein einer Situation später nicht im Bild wiederfindet, kann es nachträglich manuell einarbeiten. Meine Vermutung reicht so weit, dass ich unterstelle, dass Menschen, die aufgrund spezieller geistiger Qualitäten binnendiffus irritiert sind, immer diesen einen Lieblingsfilter nutzen, der ein vielleicht klares Bild ins Schwammige verschiebt. Ich möchte mich hier allerdings nicht versteigen und herum psychologisieren. Manchmal ist es einfach eine Geschmacksfrage und unterliegt der künstlerischen Freiheit, ein Bild zu verändern. Daran ist nichts falsch, nur neu.

Die Geschichte der Fotografie zeigt, dass wir früher eher akzeptiert haben, wie eine entwickelte Fotografie geworden war. Die verwackelten Exemplare ärgerten manchmal und wurde aussortiert. Schwarz-Weiß-Bilder unserer Urgroßeltern waren noch recht statisch inszeniert. Die Polaroids meiner Großeltern schon etwas lebendiger. Oma und mein Opa väterlicherseits fuhren stets nach Malnitz im Grenzgebiet zwischen Salzburg und Kärnten, um sich vor typisch österreichischer Kulisse fotografisch zu beweisen, dass man woanders war. Auch die mit den Jahren ins Rötliche verschobenen Aufnahmen von mir als Kind auf Geburtstagen und beim Zelten werde ich so akzeptieren müssen. Potenziell könnte man sie digitalisieren und nachbearbeiten. Der Respekt zum Abstand zwischen Situation damals und einem Bedürfnis heute ist allerdings zu groß, um jetzt noch einmal Hand anzulegen. Das Foto war zu jedem Zeitpunkt seiner Entwicklung ein Faszinosum. Nicht einmal das Bewegtbild hat seine Wirkung auf uns massiv gestört.

Mit den Emotionen ändert sich da gerade wieder etwas. Bei Bildern, die heute mit meinem Smartphone entstehen, möchte ich diesen respektablen Abstand gar nicht erst entstehen lassen. Das um meine subjektive Realität reduzierte Bild bearbeite ich. Manchmal habe ich Fotos dazwischen, die gleich so übernommen werden. Oft jedoch nutze ich die sich mir technisch bietenden Möglichkeiten und ich drehe stellenweise an der digitalen Repräsentation, um meine persönliche Wirklichkeit als Erinnerung in das Bild hineinzulegen. Das machen übrigens auch professionelle Fotografen. Sie unterscheiden sich vom Laien lediglich und der Tatsache, dass sie die Situationen und den Zweck der Aufnahme besser einschätzen und die Einstellungen vorab vornehmen.

Mir gelingt das nachträglich offenbar relativ gut. Kürzlich sagte ein Freund zu mir, wenn man mir auf Instagram folge, bekäme man eine ganz neue Beziehung zu unserer gemeinsamen sauerländischen Heimat. Tatsächlich ist das sogar ein Weg, den ich für mich gefunden habe, selbst Frieden zu schließen mit der Rebellion gegenüber dem speziellen Konservatismus, der in meiner Heimat immer noch spürbar ist. Hinzu tritt der Aspekt einer eher dünnen kulturellen Identität. Die Erhebungen des Mittelgebirges der Region inszeniere ich als Ausgleich zu der gelegentlich spürbaren Flachheit, die ich ansonsten spüre. Die Aneignung der bayerischen Lederhose soll hier gelegentlich ausgleichen, was an kultureller Eigenleistung fehlt. Ich erwähne das, um einen Eindruck zu hinterlassen, wie viel Emotion immer noch in einer einzelnen Fotografie liegen kann.

Der Herbstanfang im Bild

Nach zu trockenen Wochen mit zuerst braunen und dann sogar ins Lilafarbene tendierende Wiesen freuen wir uns dieser Tage über mehr Regen. Die rollende Schlechtwetterfront ergriff uns im wahrsten Sinne des Wortes. Kurzum. Als ich das Bild am Freitagabend für Instagram vorbereite, fiel mir auf, dass meine Emotionen gar nicht im Bild stecken. Also habe ich das Bild nachträglich bearbeitet und die Idee für diesen Text war geboren. Ich bin jetzt zufrieden, auch wenn jemand sagen würde, dass ihm das zu unrealistisch wirkt. Das Bild zeigt meine Gefühlswelt im Augenblick der Aufnahme besser als der Abzug zuvor. Trotzdem hoffe ich, den Wunsch nach subjektiver Ästhetik meiner Emotion nicht überspannt zu haben.

Mit meinen Kunden arbeite ich in intellektueller Partnerschaft an den wirtschaftspsychologischen Zusammenhängen in sich verändernden Gesundheitsmärkten. Dazu zählen unter anderem Ärztinnen und Ärzte, Gesundheitseinrichtungen jeder Größenordnung und Hersteller digitaler Gesundheitsanwendungen. Mir war es wichtig, mit diesem Text herauszuarbeiten, dass wir tiefer einsteigen dürfen, um das Digitale zu verstehen und eine Haltung zu erarbeiten, die nicht davon bestimmt sein muss, aufgrund exogener Einflüsse aus der Stresstoleranz zu kippen.

Das Digitale ist gekommen, um zu bleiben und wenn wir verstehen, was es mit uns und unseren Organisationen macht, kann es gelingen, menschlich zu bleiben. Wenn Du das auch so siehst, erhältst Du als Einladung mein Zeitgeschenk zur gelegentlichen Verwendung. Vor allem, weil Du den Text bis hierher gelesen hast. Vielen Dank, dass Du interessiert bist am neuen Realismus für ein gelingendes, digitales Gesundheitsgeschehen.

Literaturnotizen

  • Schmitz (2019). Wie der Mensch zur Welt kommt: Beiträge zur Geschichte der Selbstwerdung.

Lust, darüber zu streiten?

Vielleicht vertrittst Du eine ganz andere Meinung oder hast einen Irrtum entdeckt, den Du mir dringen mitteilen möchtest. Dann sprich mich gern zu diesem und jedem anderen Thema an. Ich freue mich auf unseren Kontakt.

ZEITGESCHENK buchen

Kennst Du schon mein ZEITGESCHENK. Das kannst Du Dir einfach aus meinem Kalender greifen und wir treffen uns dann in einem Videocall oder gern auch einfach in einem guten, alten Telefonat.

Schreib mir über Messenger

Sprich mich gern an. Ich bin erreichbar über Signal Messenger. unter meiner mobilen Rufnummer (0160) 94736640. Speichere gern meine Rufnummer in Deinem Smartphone. Falls Du Signal noch nicht kennst, lade es.

Messenger Gruppe

Die Gruppe ist im Juli 2022 auf Signal neu gestartet. Dort erfährst Du, wenn neue Beiträge eintreffen und wir teilen ein wenig Flurfunk. Die Gruppe wird von Frank Stratmann persönlich moderiert.​

FRANK STRATMANN BIETET

Intellektuelle Partnerschaft

Gesundheitsakteure, Ärzteschaft, Arztpraxen, Gesundheitseinrichtungen, Führungskreise, Geschäftsführungen, Direktionen, Leitungen, Denkfabriken, Kostenträger, Rehakliniken, Thinktanks, Verbänden, Kammern, Vereinigungen, Krankenkassen, alle am professionellen Gesundheitsgeschehen Beteiligte.

Kommunikation und Marketing im Gesundheitswesen

Was für absatzorientierte Märkte die Kaufentscheidung ist im ersten Gesundheitsmarkt die Bevorzugung einer Gesundheitseinrichtung. Ich biete strategisches Marketing entlang gelingender Gesundheitsbeziehungen.

Orientierung im Zukunftsmarkt Gesundheit

Ich biete aktive Begleitung im Prozess der Transformation auf persönlicher Ebene oder für Teams. Gemeinsam arbeiten wir methodenreflektiert und gezielt an Herausforderungen für smarte Versorgungsszenarien. 

Diskurs in sich verändernden Gesundheitsmärkten

Sie teilen mit mir die Freude am Diskurs in sich verändernden Gesundheitsmärkten? Buchen Sie mich für Ihre Veranstaltung oder beauftragen Sie mich für individuell konzipierte Workshops oder Seminare für Ihre Zielgruppe oder Ihr Team.

GESUNDHEIT passiert!

Was andere sagen